Cinnamomum zeylanicum Breyne

Cin­na­mo­m­um zey­lani­cum Brey­ne (Zimt), ein etwa 10 m hoher, immer­grü­ner Baum aus der Fami­lie der Lau­ra­ze­en, mit gegen- oder wech­sel­stän­di­gen, kurz­ge­stiel­ten, oval-lan­­zet­t­­li­chen, ganz­ran­di­gen, leder­ar­ti­gen, dun­kel­grü­nen Blät­tern, die bei ihrer Ent­fal­tung inten­siv rot sind, end­stän­di­gen Ris­pen und ein­sa­mi­gen Bee­ren. Der Baum ist in den Wäl­dern Cey­lons hei­misch, und bis 1770 gewann man den Zimt nur von wild … Wei­ter­le­sen …

Fenchelöl

Fen­chel­öl, das durch Destil­la­ti­on mit Was­ser aus Lüt­ze­ner (säch­si­schem), gali­zi­schem, mäh­ri­schem, rumä­ni­schem Fen­chel­sa­men gewon­ne­ne äthe­ri­sche Ö (Aus­beu­te etwa 5 Proz.), ist farb­los oder gelb­lich, riecht aro­ma­tisch, schmeckt zuerst bit­ter, kamp­fer­ar­tig, dann süß­lich gewürz­haft, spez. Gew. 0,965–0,975, löst sich in glei­chen Tei­len Alko­hol von 90 Proz., wenig in Was­ser, erstarrt bei 3–6°. Es besteht aus Anethol (50–60 … Wei­ter­le­sen …

Illicium anisatum L.

Illi­ci­um anisa­tum L. (Stern­anis), ein immer­grü­ner, 6–8 in hoher Baum aus der Fami­lie der Magno­li­a­ze­en, mit läng­li­chen, ganz­ran­di­gen, leder­ar­ti­gen, 5–8 cm lan­gen Blät­tern, ein­zel­nen, ach­sel­stän­di­gen, blaß grün­lich­wei­ßen Blü­ten und einer aus meist acht im Krei­se gestell­ten, in eine Spit­ze aus­lau­fen­den, ein­sa­mi­gen Kar­pel­len bestehen­den Frucht und eiför­mi­gen, zusam­men­ge­drück­ten, glän­zen­den, brau­nen Samen, wächst in den hohen Gebir­gen … Wei­ter­le­sen …

Peumus

Pers. Gat­tung der Moni­mi­a­ze­en mit der ein­zi­gen Art P. bol­dus Mol., einem immer­grü­nen, stark rie­chen­den Baum mit leder­ar­ti­gen, rau­hen, gegen­stän­di­gen Blät­tern, die gro­ße Büschel­haa­re auf hügel­för­mi­gen Erhö­hun­gen ihrer Flä­che tra­gen, und diö­zi­schen wei­ßen Blü­ten in ver­kürz­ten Cymen, wächst auf trock­nen Hügeln in Chi­le und lie­fert die Bol­d­o­blät­ter, die in der Hei­mat wie Gewürz und gleich … Wei­ter­le­sen …

Saponaria L.

Sapo­na­ria L. (Sei­fen­kraut), Gat­tung der Karyo­phyl­la­ze­en, ein­jäh­ri­ge oder aus­dau­ern­de Kräu­ter mit gegen­stän­di­gen, ganz­ran­di­gen Blät­tern, ansehn­li­chen Blü­ten und ein­fä­che­ri­gen, viel­sa­mi­gen Kap­seln, im Habi­tus bald an Gyp­so­phi­la, bald an Sile­ne erin­nernd. Mehr als 20 Arten, meist im Mit­tel­meer­ge­biet, auch in Mit­tel­eu­ro­pa und dem gemä­ßig­ten Asi­en. S. offi­ci­na­lis L. (Sei­fen­wur­zel, Hunds­nel­ke), ein aus­dau­ern­des Kraut mit krie­chen­dem, ver­zweig­tem Wur­zel­stock, … Wei­ter­le­sen …

Tropaeolum L.

Tro­paeo­lum L. (Kapu­zi­ner­kres­se, Blu­men­kres­se), ein­zi­ge Gat­tung der Tro­päo­la­ze­en, ein- oder mehr­jäh­ri­ge, weit­äs­ti­ge, klet­tern­de, sel­te­ner nie­der­ge­streck­te Kräu­ter mit oft knol­li­gen Wur­zeln, wech­sel­stän­di­gen, schild- oder hand­för­mi­gen, ecki­gen, gel­app­ten oder ein­ge­schnit­te­nen Blät­tern und ein­zeln ach­sel­stän­di­gen, gel­ben, sel­ten pur­pur­nen oder blau­en, gesporn­ten Blü­ten. Etwa 35 süd­ame­ri­ka­ni­sche Arten. T. majus L. (spa­ni­sche, indi­sche, tür­ki­sche Kres­se, unech­te Kaper), ein­jäh­rig, 1684 aus … Wei­ter­le­sen …

Citrullus Necker

Citrul­lus Necker, Gat­tung der Kukur­bi­ta­ze­en, ein- oder mehr­jäh­ri­ge, lie­gen­de, unan­ge­nehm oder nach Moschus rie­chen­de Kräu­ter mit ein­fa­chen oder ästi­gen Ran­ken, tief drei- bis fünf­lap­pi­gen Blät­tern mit gel­app­ten oder ein­ge­schnit­te­nen Seg­men­ten, monö­zi­schen, ein­zeln ach­sel­stän­di­gen, ziem­lich gro­ßen gel­ben Blü­ten und kuge­li­gen oder läng­li­chen, nicht aus­sprin­gen­den, viel­sa­mi­gen Früch­ten. Vier Arten im tro­pi­schen Afri­ka und Asi­en. C. Colo­cyn­this Arn­ott … Wei­ter­le­sen …

Fichtennadelöl

(Wald­woll­öl), äthe­ri­sches Ö, das durch Destil­la­ti­on von fri­schen Nadeln und jun­gen Zwei­gen sowie aus ein­jäh­ri­gen Zap­fen von Tan­nen, Fich­ten, Kie­fern, Lär­chen mit Dampf gewon­nen wird. Edel­tan­nen­öl aus Nadeln und Zweig­spit­zen der Edel­tan­ne wird in der Schweiz und Tirol (Pus­ter­tal) berei­tet, ist farb­los, vom spez. Gew. 0,869–0,875 und besteht aus Pinen, Limo­nen und Bor­nyl­ace­tat. Aus ein­jäh­ri­gen … Wei­ter­le­sen …

Kampfer

(Lau­ra­ze­en, Japan, Cam­pho­ra), C10H16O ein Pro­dukt des bau­mes (Cam­pho­ra offi­ci­na­lis), wird aus des­sen Holz auf For­mo­sa und Japan gewon­nen, indem man das zer­klei­ner­te Holz mit Was­ser­dampf behan­delt und die ent­wei­chen­den dämp­fe in pas­sen­den Gefä­ßen ver­dich­tet. Neben dem K. wird hier­bei auch öl gewon­nen. Der rohe K. wird unter Zusatz von wenig Holz­koh­le, Eisen­fei­le oder Kalk, … Wei­ter­le­sen …

Pfefferminzöl

Pfef­fer­minz­öl, äthe­ri­sches Ö, das haupt­säch­lich in Nord­ame­ri­ka, Japan und Eng­land meist aus kul­ti­vier­ter blü­hen­der Pfef­fer­min­ze durch Destil­la­ti­on mit Was­ser gewon­nen wird (Aus­beu­te bis 1,25 Proz.), ist farb­los, gelb­lich oder grün­gelb, dünn­flüs­sig, riecht durch­drin­gend, erfri­schend, schmeckt gewürz­haft bren­nend, dann küh­lend, löst sich schwer in Was­ser, leicht in Alko­hol, spez. Gew. 0,90–0,91 und besteht aus Men­thol (Mentha­kamp­fer, … Wei­ter­le­sen …